Bauleistungsversicherung

Starkregenfälle auf der Baustelle – und dann?

Wer sich den Traum eines Hausbaus erfüllt, möchte natürlich, dass das gesamte Vorhaben reibungslos vonstatten geht. Leider macht vielen Bauherren das Wetter häufig einen Strich durch die Rechnung. Frost und Schnee, Stürme oder Dauerregen können die Baustelle lahmlegen, Starkregenfälle sogar die Baustelle unter Wasser setzen. Damit solche Ereignisse nicht in einer finanziellen Katastrophe enden, sollte eine Bauleistungsversicherung abgeschlossen werden. Die Bauleistungsversicherung schützt Bauherren und am Bau beteiligte Unternehmen vor unvorhersehbaren Schäden. Dazu zählen Schäden während des Baus durch Unwetter, Materialfehler oder Vandalismus. Übernommen werden Kosten, die bei der Beseitigung des Schadens entstehen, so zum Beispiel Gutachten, Material oder Reparaturarbeiten. Als Sachversicherung sind nur Schäden an Gegenständen versichert. Sie kann für Neubauten abgeschlossen werden und ist meist auf zwei Jahre oder bis zur Fertigstellung des Baus befristet.

Folgende Situationen werden abgedeckt:
  • höhere Gewalt und Elementarereignisse wie Starkregen oder Erdrutsche,
  • ungewöhnliche Witterungseinflüsse wie Starkschnee im Frühling,
  • Folgeschäden durch Konstruktions- und Materialfehler,
  • Schaden am Baumaterial, beispielsweise durchnässte Betonmischungen im Schuppen,
  • Sabotage und Vandalismus sowie
  • Diebstahl von fest verbauten Gegenständen wie zum Beispiel Waschbecken.

Nicht mitversichert sind hingegen Feuerschäden durch Brand, Blitzschlag oder Explosion, Witterungsschäden durch übliches Wetter (zum Beispiel Frost im Winter), Diebstahl von losen Gegenständen, Pfusch am Bau oder die Insolvenz der Bauunternehmer.

Bauleistungsversicherung – ein sinnvoller Schutz

Das Wetter ist ein unberechenbarer Faktor während der Bauphase. Selbst bei der bestmöglichen Wahl der Jahreszeit für den Start des Baus können Wetterkapriolen den Bau verzögern und dabei Schäden anrichten. Der Faktor Mensch ist dabei ebenfalls nicht zu unterschätzen: Unbefugte mit Spraydosen oder Langfinger können ebenfalls unerwartete Schäden verursachen. Eine Bauleistungsversicherung reicht für sich allein genommen jedoch nicht, um den Bauprozess abzusichern. Andere Versicherungen, wie zum Beispiel eine Feuerrohbauoder Bauherrenhaftpflichtversicherung, sind daher eine sinnvolle Ergänzung zu einer Bauleistungsversicherung.

Weitere sinnvolle Versicherungen

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung sichert Sie bei Personenschäden und finanziellen Ansprüchen anderer Personen ab. Insbesondere bei Verletzung von Verkehrssicherungspflichten, etwa der nicht ausreichenden Absperrung zum Baugrund, können hohe Summen auf Bauherren zukommen, wenn Schäden entstehen. Eine Feuerrohbauversicherung kann oftmals entweder einzeln abgeschlossen werden oder ist, wie bei der GEV Versicherung, ein kostenloser Bestandteil der Wohngebäudeversicherung. Damit ist der Rohbau gegen Brandschäden und Explosionen abgesichert.

Sie haben Fragen zum richtigen Versicherungsschutz für Ihr Bauvorhaben?

Das Beratungsteam der GEV Grundeigentümer-Versicherung berät Sie telefonisch unter 040 3766 3367.
Weitere Informationen unter www.gev-versicherung.de