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Wasserbetten

Wie man sich bettet ...

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... oder so schlafen Sie gut und beruhigt

Wasserbetten werden immer populärer und die Zahl derer, die sich hierfür entscheiden, steigt kontinuierlich an. Denn Wasserbetten haben viele Vorteile für Schlaf und Gesundheit. Doch ein Wasserbett beinhaltet viel Wasser. Was ist, wenn es durch ein Leck ausläuft? Welche Versicherungen kommen für die Schäden im Einzelnen auf?

Im Vergleich zu einem „normalen“ Bett ist ein Wasserbett viel haltbarer. So sollte man eine gute Matratze in der Regel nach 5 Jahren austauschen, da die Liegequalität nachlässt. Auf Wasser schläft man auch noch nach 15 Jahren wie am ersten Tag.

Dazu sind Wasserbetten erheblich hygienischer. Der Wasserkern kann jederzeit gereinigt, die Auflage bei 60 oder sogar 95° gewaschen werden. Deshalb sind sie für Allergiker eine ideale Alternative, keine Milben stören mehr den Schlaf. Im Sommer sind Wasserbetten angenehm kühl, im Winter kuschelig warm, da sich die gewünschte Temperatur individuell einstellen lässt. Und auch die gleichmäßige Druckverteilung eines Wasserbettes schafft bequemes Liegen und unterstützt den Körper.

Doch bei allen Vorteilen: Wer ein Wasserbett sein Eigen nennt, sollte auch prüfen, ob alle relevanten Gefahren, die von einem Wasserbett ausgehen können, in seinen Versicherungen enthalten sind.

Wo ist welcher Schaden versichert?

Schäden, die an der Einrichtung und Gegenständen in der Wohnung durch aus einem Wasserbett austretendes Wasser entstehen, sind in der Regel ohne Aufpreis in der Hausratversicherung versicherbar. Doch nicht alle Produkte, insbesondere ältere Hausratversicherungstarife, beinhalten hierfür Versicherungsschutz. Wer sich also für den Kauf eines Wasserbetts entscheidet, sollte auch seine bestehende Hausratversicherung prüfen und in den Bedingungen nach der Leistungsposition „Wasseraustritt aus Aquarien und Wasserbetten“ suchen. Enthält die bestehende Hausratversicherung diesen Passus nicht, empfiehlt es sich, eine neue Hausratversicherung zu suchen, die den entsprechenden Versicherungsschutz bietet, wie z. B. die aktuellen Hausrattarife der Grundeigentümer-Versicherung.

Neben der Hausratversicherung sollten Besitzer eines Wasserbetts auch darauf achten, dass Schäden an Wänden oder Mauerwerk durch aus Wasserbetten oder Aquarien austretenden Wassers in ihrer Wohngebäudeversicherung – im Rahmen der Leitungswasserversicherung – mit eingeschlossen sind.

Entstehen durch das auslaufende Wasser Schäden an fremdem Eigentum, zum Beispiel bei Nachbarn, kommt für diesen Fall die private Haftpflichtversicherung für die dadurch entstandenen Kosten auf. Und was viele nicht wissen: Die Privathaftpflichtversicherung schützt auch vor unberechtigten Forderungen. Denn nicht immer trägt der Versicherungsnehmer die Verantwortung für einen entstandenen Schaden, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht. In diesen Fällen wehrt die Privathaftpflichtversicherung die unberechtigten Ansprüche ab, gegebenenfalls auch vor Gericht. Denn sie prüft vor der Erbringung einer Leistung, ob ein Anspruch vorliegt. Die Kosten für einen unter Umständen langwierigen und aufwändigen Rechtsstreit vor Gericht übernimmt dann der Versicherer.

Weitere Informationen unter www.get-service.de
Quelle: Grundeigentümer-Versicherung