Besuch bei der DGzRS
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Alle Mann/Frau an Bord, konnten wir sagen, als uns Ulf Kaack, verantwortlich für die Pressearbeit bei der DGzRS, im Empfang vor dem großen Gemälde mit den DGzRS-Standorten an der Nord- und Ostsee begrüßte.
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41 Seenotrettungsboote und 20 Seenotkreuzer werden in Nord- und Ostsee, zwischen Borkum und Ueckermünde eingesetzt. 185 fest angestellte und rund 800 ehrenamtlich tätige Seenotretter sind auf 54 Stationen auf den Inseln und entlang der Küsten ständig einsatzbereit. Seit der Gründung im Jahre 1865 hat die DGzRS insgesamt fast 74.000 Menschen aus Seenot gerettet. Finanziert wird alles ausschließlich aus Spenden und Zuwendungen.
Die ‚Theodor Heuss’ ist der Urvater aller Seenotkreuzer der DGzRS. Der größte Seenotrettungskreuzer ‚Hermann Marwede’ ist auf Helgoland stationiert und ist speziell für den Schwerwettereinsatz auf hoher See entwickelt. Das am weitesten entfernt liegende Einsatzgebiet liegt 380 km nördlich von Helgoland.
In der Seenotleitung Bremen laufen alle Notrufe auf. Von hieraus erfolgen dann die Einsatzbefehle. Eine Luftrettung läuft über die Marine. Auch aus internationalen Gewässern in Bremen auflaufende Notrufe werden mit Rettungsleitungen in anderen Ländern oder über Botschaften oder Regierungen koordiniert. Egal, aus welcher Ecke der Welt ‚Mayday, Mayday’ ertönt, es wird alles menschenmögliche getan, um den Schiffbrüchigen zu Hilfe zu kommen.
Ein sehr interessanter Film über die DGzRS, der auch schon prämiert wurde, rundete die Ausführungen von Ulf Kaak ab. Danach ging es in die Bootshalle, in der gerade die ‚Nis Randers mit Tochterboot Onkel Willi’ zur Reparatur/Überholung lag. Da sahen wir einmal die imposanten Ausmaße eines solchen Rettungsbootes.
Auf dem Museemsschiff ‚H. Kratschke’ konnten wir dann so richtig rumturnen und uns auch das Innenleben anschauen. Viel Platz gab es unter Deck nicht gerade.
Nach über 2 Stunden verließen wir mit vielen neuen Informationen über diese wichtige Arbeit auf See die DGzRS in der Werderstraße. Das Spendenschiffchen im Empfang freute sich über unsere Gaben und wir hatten die Gewißheit, etwas Gutes getan zu haben. |