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Rot-Grüne Regierung bereitet Sparprogramm vor
Haus & Grund: Eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer fördert die Abwanderung in das Umland
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Bremen begrüßt den Willen zum Sparen. Selbstverständlich gehören alle Einsparpotentiale auf den Prüfstand. Vorsicht ist allerdings geboten, zu sehr an der Gebühren- und Steuerschraube zu drehen.
Seit Jahren wird über eine Reform der Grundsteuer nachgedacht. Hier wäre es geradezu kontraproduktiv, Haushaltsdefizite durch eine Erhöhung der Grundsteuerhebesätze abmildern zu wollen. Schon jetzt, so die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund, ist die Grundsteuerbelastung in Bremen und Bremerhaven weitaus höher als in den Umlandgemeinden. Mit einer solchen Maßnahme würde man Abwanderungstendenzen verstärken.
Auch eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer um 1% erteilt Haus & Grund eine klare Absage. Derzeit beziffert sich die Grunderwerbsteuer in Bremen auf 3,5%. Bei einer Erhöhung um 1 Prozentpunkt verteuert sich z. B. der Kauf eines typischen Bremer Reihenhauses mit einem Kaufpreis von Euro 200.000 um immerhin Euro 2.000. Viel Geld für junge Familien, die Frau Linnert gerne als Steuerzahler in Bremen behalten möchte.
Bei höheren Grundstückspreisen in Bremen, steigenden Betriebskosten und einer zusätzlichen Erhöhung der Grunderwerbsteuer darf es nicht verwundern, wenn das Ziel, Bürgerinnen und Bürger in Bremen zu halten und Steuereinnahmen zu sichern, verfehlt wird. Eine Rechnung, so die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund, die möglicherweise auch negativ ausgehen kann.
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