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Bremen, 27. August 2008
Wir alle werden älter
Haus & Grund lädt Sie herzlich zur Veranstaltung „Barrierefrei leben und wohnen“ am Freitag, 19. September 2008 ein
Auf die Frage, wie sie selbst im Alter wohnen wollen, antworten 40 bis 50jährige in der Mehrheit, dass sie sich durchaus vorstellen können, später einmal in einer Senioren-WG oder in einer Wohnanlage mit einem großen Serviceangebot leben zu wollen.
Im Alter von 60 oder 70 Jahren sehen die Antworten dann in der Regel anders aus. Die große Mehrheit der älteren Menschen will gerne in ihrer vertrauten Wohnung bleiben. Sie wünschen sich auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben.
Für jeden nach seinen Bedürfnissen und individuellen Vorstellungen auch die richtigen „4 Wände“ zu finden, ist angesichts der demografischen Entwicklung eine große Herausforderung an die Politik, an die Wohnungsunternehmen und auch an uns private Immobilieneigentümer.
Tatsache ist nun einmal, dass die meisten unserer Wohnungen nicht unbedingt als barrierefrei zu bezeichnen sind. Bei jeder anstehenden Modernisierung oder auch nur größeren Renovierung sollte daran gedacht werden, dass jeder von uns unabhängig vom Alter nicht vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die unsere Mobilität einschränken, geschützt ist.
So ist eine barrierefreie Badgestaltung vordergründig zwar teuer, genau wie Höhenveränderungen bei den Lichtschaltern oder der Ausbau von Türschwellen. Doch nach einer guten Beratung z. B. durch den Verein kom.fort stellt man dann fest, so groß ist die Kostendifferenz doch nicht. Man gewinnt für sich selbst oder seine Mieter sehr viel an Komfort und erhält den Wert seiner Immobilie nachhaltig. Auf Dauer rechnen sich derartige Investitionen aufgrund der unumstößlichen Tatsache, dass unsere Gesellschaft immer älter und grauer wird.
Ich bin davon überzeugt, dass sich auch Investitionen in heute noch ungewöhnlich klingende Wohnformen lohnen können. Der ältere, meist 1-Personen-Haushalt, benötigt nicht unbedingt mehr das Haus, die Wohnung mit 4 oder 5 Zimmern. Die Bedürfnisse ändern sich. Es kann aber durchaus reizvoll sein, mit anderen Gleichgesinnten in einem größeren Haus mit auch engen sozialen Kontakten zusammen zu leben oder in ein Mehrgenerationenhaus einzuziehen. Denn ein Einkaufszentrum in einer Entfernung von 2-3 km ist ja nicht schlecht, aber morgens die Brötchen und die Zeitung vor der Tür, ein Notrufsystem für alle Fälle in der Wohnung und bei Bedarf auf Anruf ein Reinigungsservice, das ist bequem und auch im Alter durchaus reizvoll.
Wenn man sich dann tatsächlich für einen Umzug entscheidet, verbleibt die Frage, reicht die Rente, reicht das im Arbeitsleben vielleicht ersparte Vermögen, um sich das Leben im Alter auch leisten zu können.
Viele Fragen und Entscheidungsnotwendigkeiten, die nicht auf die lange Bank geschoben werden sollten. Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung „Barrierefrei leben und wohnen“ am Freitag, 19. September 2008, 14.00 bis 17.00 Uhr, in unserer Geschäftsstelle Am Dobben 3 ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfahren Sie einiges darüber, wie Serviceleistungen das „Leben“ erleichtern, welche Wohnformen vorstellbar sind und welche Bedeutung die eigene Immobilie als Altersvorsorge hat.
Referentinnen werden u. a. Meike Austermann-Frenz, kom.fort e.V. und Antje Sörensen, Bremer Heimstiftung sein.
Margarete Becker freut sich auf Ihre telefonische Anmeldung unter 368 04 12.
Ihr
Bernd Richter
Geschäftsführer Haus & Grund Landesverband Bremen e.V.
Für weitere Informationen wählen Sie folgende Tel-Nr.: Bernd Richter, Geschäftsführer Haus & Grund Bremen e.V., Am Dobben 3, 28203 Bremen, Tel. 0421 / 368 04 10 oder 0163 / 668 04 10.
Hinweis:
unter www.haus-und-grund-bremen.de
finden Sie die aktuellen Pressemitteilungen des H & G Bremen e.V.
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