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Eine der risikoreichsten Stellen in Gebäuden sind Treppen. Allein 2007 sind in Deutschland über 1000 Menschen an den Folgen eines Treppensturzes gestorben. Umso wichtiger ist es, sich mit den Verbesserungsmöglichkeiten der Treppensicherheit zu beschäftigen.
Dazu empfehlen Fachleute fünf Stufen. Stufe eins ist die optimale Beleuchtung einer Treppe – denn gerade in Schattenbereichen oder Dunkelheit ereignen sich häufig Unfälle. Stufe 2: Empfohlen werden außerdem Handläufe an beiden Treppenseiten - und zwar auf einer Höhe von 85 cm. Diese Handläufe sind in vielen öffentlich zugänglichen Gebäuden bereits fest vorgeschrieben. Stufe 3: Achten Sie darauf, dass Stufen nicht ausgetreten sind – dies gilt vor allem für Holztreppen in Altbauten. Stufe 4: Sehen Sie gut sichtbare Markierungen an den Stufenkanten vor. Stufe 5: Sorgen Sie dafür, dass der Übergang von Treppe zum Boden an der untersten Treppenstufe visuell deutlich wahrgenommen wird.
Übrigens: Wenn in einem gemischt genutzten Wohn- und Geschäftshaus ein Unfall passiert, haftet die gesamte Eigentümergemeinschaft. Auch hier müssen beidseitig angebrachte Handläufe installiert sein. Schon allein deshalb, weil zwei sich entgegen kommende Personen jeweils Halt haben sollten. Weitere Informationen zur Sicherheit auf Treppen gibt es beim Deutschen Institut für Treppensicherheit unter http://www.treppensicherheit.de.
Quelle: Grundeigentümer Insider, der Newsletter der Grundeigentümer-Versicherung
Foto: © Rainer Sturm/Pixelio - www.pixelio.de |