Kopfweh mit der KfW
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Die Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden nicht einmal von jedem Zwanzigsten der investierenden privaten Eigentümer von Mehrfamilienhäusern in Anspruch genommen.
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Mehr als drei Viertel der privaten Eigentümer geben an, wenig oder schlecht über Fördermittel informiert zu sein. Darüber hinaus beklagen die Investoren den hohen bürokratischen Aufwand bei der Nutzung der Programme.
In der Tat beginnt die Mühe bereits bei der Lektüre der verschiedenen Angebote der KfW. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wird flankiert vom Programm „Wohnraum modernisieren“ samt Öko-plus-Variante. Daneben existiert ein Wohneigentumsprogramm sowie das Projekt „Ökologisch bauen“. Die Merkblätter der KfW zu diesen Programmen umfassen inklusive aller Anlagen über 30 Seiten. Selbst wer sich mit diesen Angeboten hauptberuflich auseinandersetzt, verläuft sich bald in einem Dschungel aus Konditionen, Maßnahmenpaketen und Kombinationsmöglichkeiten. Die Hinweise zu den technischen Mindestanforderungen für Maßnahmen zur energetischen Sanierung haben offenbar Ingenieure für Ingenieure formuliert. Laien reagieren auf die Leseprobe mit Kopfschmerzen. Entsprechend groß ist die Nachfrage der Eigentümer bei Energieberatern, das nahezu undurchdringliche Gestrüpp der Bestimmungen zu erläutern.
Das erste Konjunkturpaket der Bundesregierung stellt den Bürgern drei Milliarden Euro bereit, um damit alte Häuser und Wohnungen zu sanieren. Der Boom in der Beraterszene bleibt uns somit erhalten. Das schleppende Sanierungstempo allerdings auch.
Dr. Andreas Stücke
Generalsekretär Haus & Grund Deutschland
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